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Kleine und grosse Welten

Sonderausstellung vom 17. September 2016 bis 31. Dezember 2017
 

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Pressetext

«Kleine und grosse Welten»

Sonderausstellung vom 17. September 2016 bis 31. Dezember 2017

Gegensatzpaare gehören zu unserem Weltbild: Gut und Böse, Tag und Nacht, Gross und Klein. Kinder sind in den verschiedensten Lebenslagen mit kleinen und grossen Dingen konfrontiert. Von den grossen – Schlösser, Türme, Elefanten – sind sie beeindruckt, von den kleinen – Spielzeug, Jungtiere, Zwerge – fühlen sie sich besonders angezogen.

Jede Erscheinung auf dieser Welt hat ihre Eigenschaften; eine davon ist ihr Mass. Neben dem Bestimmen der Grösse lässt sich diese auch emotionell bewerten: Ein grosses Schloss zeugt von Reichtum, eine kleine Hütte von Armut. Grosszügigkeit ist in der Gesellschaft angesehen, Kleinlichkeit nicht.

Aus Klärli wird Klara, aus Hansli wird Hans. Wie erlebt ein Kind die Zeit des Grosswerdens? Während des Wachstums vergleicht es sich mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. Erfahrbare und sichtbare Stationen sind das Herauswachsen aus Kleidern, das Übernehmen von verantwortungsvollen Aufgaben und das Sich-Einordnen in die Reihe der Klassenkameraden. Schrittweise sucht das Kind Unabhängigkeit, Selbstsicherheit und Selbstbestimmung.

Die Ausstellung erlaubt, sich der eigenen «Grösse» bewusst zu werden. Gross und Klein sind eingeladen, die eigene Körpergrösse zu messen sowie die Welt aus der Perspektive von vier unterschiedlichen Augenhöhen zu entdecken. Eine Sammlung von Miniaturen lädt dazu ein, die Augen für Details zu schärfen und das Vergleichen zu üben. Auch Begegnungen mit Gegensatzpaaren aus der Literatur ziehen einen in den Bann. Entdecken Sie neue Blickwinkel, gewinnen Sie Einsichten und erweitern Sie so Ihre Vorstellung von Gross und Klein – klein ist etwas nur im Vergleich zu etwas Grossem und umgekehrt.

Die Ausstellung wird durch Experimentierstationen, Führungen, Aktivitäten an den Wochenenden und Ferienkurse ergänzt.

 

September 2016 / Anzahl Zeichen: 1‘868 / Anzahl Wörter: 263