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«Das tapfere Schreiberlein»
Sonderausstellung vom 20. Juni 2026 bis April 2028
Vernissage – Download Text- und Bildmaterial (ZIP)
© Alle Texte und Bilder Schweizer Kindermuseum Baden
Pressetext
Sonderausstellung rund um Schrift eröffnet
Das tapfere Schreiberlein ist im Kindermuseum zuhause
Das Kindermuseum in Baden widmet seine neue Sonderausstellung den Kulturtechniken Lesen und Schreiben. Die Gäste der Vernissage vom 20. Juni durften als erste in die Welt der Schrift auf Spurensuche gehen. In der Ausstellung schlüpften sie selbst in die Rolle des tapferen Schreiberleins.
Eine Reise von A bis Z durch die Welt der Schrift verspricht die neue Sonderausstellung «Das tapfere Schreiberlein» im Schweizer Kindermuseum. Nachdem das von der 3. Klasse der Primarschule Windisch gesungene Lied «ABCDEFG» verklungen war, liess das A wie Anfang der Vernissage aber auf sich warten. Die liebe Technik streikte. Vorbereitete Plakate überbrückten die bloss inszenierte Panne und demonstrierten, wie Schrift gleichzeitig mehrere Bedeutungsebenen transportiert. Text und Textgestaltung ergänzten sich, wenn das «Herzlich Willkommen» in mit Herzen verzierter Schreibschrift daherkam und ein mit fahrigen Strichen geschriebenes «Ich» einen erschrockenen Unterton erhielt.
Geheimes und Unleserliches
C wie Codes spielen eine grosse Rolle in der Ausstellung. Das begeistert auch Stadträtin Ruth Müri, die verriet, dass sie sich schon als Kind für Geheimschriften interessierte. In einem historischen Rundgang von den ersten Keilschriften bis zu ägyptischen Hieroglyphen und dem Stein von Rosetta gab sie Einblick in die Geschichte von Schriften und deren Entschlüsselung. Die «oberste Lehrerin» der Schweiz, Dagmar Rösler, beleuchtete mit H wie Handschrift ein weiteres zentrales Thema der Ausstellung. Entgegen manchen Unkenrufen betonte sie die ungebrochene Bedeutung von Handschrift in der Volksschule und zeigte auf, dass viele menschliche Facetten am Schreiben von Hand beteiligt sind. Mit D wie Druckschrift war ein weiterer Pfeiler der Ausstellung musikalisch präsent: Auf der Bühne erklang «The Typewriter», ein Stück für Klavier und Schreibmaschine.
Das tapfere Schreiberlein sind wir alle
Das tapfere Schreiberlein ist Titel und roter Faden der Ausstellung. Es sind die Besuchenden selbst, die in diese Rolle schlüpfen, einen Schreiberlein-Pass erhalten und mutig in die Ausstellung gehen. So gelingt ein spielerischer Zugang zum abstrakten Thema Schrift. Die Expertise des Kindermuseum in der Kulturvermittlung für Kinder kommt hier voll zur Geltung. In der Ausstellung können die Gäste auch eine Postkarte verschicken – und zwar nach Z wie Zukunft. Denn Schrift ist wie eine Zeitmaschine, sie speichert Gedanken und bewahrt sie über Raum und Zeit. Mit diesem Gedanken beschloss der Kinderchor die Vernissage im sommerlichen Museumsgarten und sang ein Lied über die Flaschenpost, die unsere Worte in die Ferne trägt.
Copyright: © Schweizer Kindermuseum, Baden
- GruppenbildOriginalbild herunterladen (4 MB)
- Daniel Kaysel, Ruth Müri, Dagmar Rösler, Sarah Oechslin, Marcel KayselOriginalbild herunterladen (4 MB)
- Zwei Schulklassen aus dem Dohlenzelg in Windisch (3. Klasse)Originalbild herunterladen (4 MB)
- Ruth Müri, Stadträtin der Stadt Baden und Grossrätin im Kanton AargauOriginalbild herunterladen (3 MB)
- Dagmar Rösler, Zentralpräsidentin des Dachverbandes der Lehrerinnen und Lehrer SchweizOriginalbild herunterladen (4 MB)
- Sarah Oechslin und Max Heinz spielen das Lied «The Typewriter» von Anderson Originalbild herunterladen (5 MB)
- Impressionen aus der Ausstellung Originalbild herunterladen (6 MB)
- Impressionen aus der Ausstellung Originalbild herunterladen (4 MB)
- Impressionen aus der Ausstellung Originalbild herunterladen (7 MB)
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Austellung – Download Text- und Bildmaterial (ZIP)
© Alle Texte und Bilder Schweizer Kindermuseum Baden
Pressetext
«Das tapfere Schreiberlein»
Im Kindermuseum auf den Spuren der Schrift
Ab 20. Juni lädt die neue Sonderausstellung im Schweizer Kindermuseum in Baden zu eine Spurensuche in die Welt der Schrift ein. Die Besuchenden schlüpfen selbst in die Rolle des tapferen Schreiberleins. In der interaktiven Ausstellung lüften sie Geheimnisse, knacken Codes und erforschen die Geschichte des Schreibens.
Schnürlischrift und Zaubertinte, Fingeralphabet und Buchstabensalat – die Welt der Schrift ist gross, bunt und geheimnisvoll. Die neue Sonderausstellung «Das tapfere Schreiberlein» im Schweizer Kindermuseum lädt dazu ein, diese Welt spielerisch zu entdecken.
Das tapfere Schreiberlein bin ich!
Das Kindermuseum zeichnet sich durch kindgerechte, interaktive Mitmachausstellungen aus. So erschliessen sich die Besuchenden auch die neue Sonderausstellung aktiv. Sie schlüpfen selbst in die Rolle des tapferen Schreiberleins und füllen ihren Schreiberlein-Pass mit Andenken in Form von Buchstaben, Schriften und Zeichen.
Skriptorium und Druckwerkstatt
Die Ausstellung zeigt Schrift als Handwerk mit langer Geschichte. In einem Skriptorium vertiefen sich die Besuchenden in das Schreiben von Hand. Eine Druckwerkstatt thematisiert die Medienrevolution rund um die Erfindung des Buchdrucks. Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft der Hand- und der Druckschrift. An zahlreichen Mitmachstationen lassen sich die verschiedenen Schreibmaterialien und -werkzeuge selbst testen. In Führungen und Workshops rund um die Ausstellung vertiefen sich die Besuchenden noch weiter in das Handwerk des Schreibens.
Das Geheimnis der Schrift
Jede Schrift ist auch ein Code – nur wer das Geheimnis kennt, kann sie lesen. Und so begegnen Besuchende in der Ausstellung zahlreichen Rätseln. Geheimschriften wollen entschlüsselt, Codes geknackt und Verborgenes aufgedeckt werden. Die Ausstellung lädt auch zum Innehalten und Philosophieren ein: Was ist Schrift, was zeichnet sie aus? Wo beginnt und wo endet sie? Eine Expedition in die Welt der Schrift und bis an ihre Grenzen.
Rundgang durch die Ausstellung
Das tapfere Schreiberlein bin ich!
Von A wie Anfang bis Z wie Zukunft lädt die Ausstellung «Das tapfere Schreiberlein» zu einer Spurensuche durch die Welt der Schrift ein. Zu Beginn schlüpfen die Besuchenden selbst in die Rolle des tapferen Schreiberleins und erhalten ihren eigenen Schreiberlein-Pass. Im Verlauf des Ausstellungsbesuchs füllen sie ihn nach und nach mit kunstvollen Zeichen, verschnörkelten Schriften und gelüfteten Geheimnissen.
Wo beginnt Schrift?
Schon zu Beginn wird es geheimnisvoll: Sind diese kunstvollen Zeichen wohl Schrift oder nur schöne Muster? Was hat es mit diesen Linien auf sich? Ist alles, was man lesen kann, automatisch auch geschrieben? Was ist mit Tierspuren und Rauchzeichen? Es bleibt Raum zum Diskutieren und Philosophieren. Ausserdem beschäftigen sich die Besuchenden mit der Entwicklung von Schrift seit ihren Anfängen vor über 5000 Jahren. Sie erkunden verschiedene Schriftsysteme und lösen Rätsel.
Im Skriptorium
Schreiben gehört zu den komplexesten Fähigkeiten der menschlichen Hand. In dieses wortwörtliche Hand-Werk vertiefen sich die Besuchenden im Skriptorium. Hier quietscht und kratzt es, wenn der Griffel über die Schiefertafel oder die Feder über das Pergament gleitet. Klein und Gross testen alte und neue Schreibgeräte, schreiben wie zu Grossmutters Zeiten oder formen Buchstaben mit blossen Händen. Die Ausstellung regt dazu an, über die Besonderheit und die Zukunft von Handgeschriebenem nachzudenken.
In der Druckwerkstatt
Erst mit der Entwicklung des Buchdrucks wurde Schrift zu etwas Alltäglichem. In der Druckwerkstatt entdecken Besuchende diese revolutionäre Technik und ihre Entwicklung bis in die Gegenwart. Sie testen Stempel und Schreibmaschinen, befüllen einen Setzkasten und vertiefen sich in die Wirkung verschiedener Schriftarten. In Gesetzestexten und Spielregeln zeigt sich, wie wirkmächtig Gedrucktes sein kann. Eine Multimediastation macht deutlich, dass trotzdem nicht alles stimmt, was schwarz auf weiss geschrieben steht.
Im Schriftenkommissariat
Im Herzen der Ausstellung warten im Schriftenkommissariat ungelöste Fälle auf findige Schreiberlein. Dazu gehören Geheimschriften und Codes. Ebenso wollen verschiedene Schriftsysteme entdeckt werden: Wie kann man ohne Augen, aber mit den Händen lesen? Wie kann man mit dem Gesicht schreiben? Per Telefon meldet sich der Kommissar höchstpersönlich und erzählt von seinem aktuellen Fall.
Zielgruppen der Ausstellung
Angesprochen sind Kinder, Eltern, Grosseltern sowie Schulklassen.
Copyright: © Schweizer Kindermuseum, Baden
- Plakat «Das tapfere Schreiberlein» Der Schrift auf der Spur – von A bis Z PDF-Dokument öffnen (8 MB)
- Grosse Vielfalt an SchreibwerkzeugenOriginalbild herunterladen (1 MB)
- Schreiben wie am SchnürliOriginalbild herunterladen (2 MB)
- Ist das Schrift? Originalbild herunterladen (2 MB)
- Ist das Schrift? Originalbild herunterladen (2 MB)
- Kreuz und quer im SetzkastenOriginalbild herunterladen (3 MB)
- Kreuz und quer im SetzkastenOriginalbild herunterladen (3 MB)
- Schreiben wie gedrucktOriginalbild herunterladen (3 MB)


















