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Das Schweizer Kindermuseum in Kürze

Allgemeiner Pressetext über das Schweizer Kindermuseum – ein Treffpunkt für Klein und Gross.
 


Pressetext

Schweizer Kindermuseum, Baden – Welt des Kindes

Ein Museum, das Klein und Gross fasziniert

Im Schweizer Kindermuseum wird Kindheitsgeschichte für Klein und Gross erlebbar gemacht – in zwanzig Räumen einer altehrwürdigen Villa im Zentrum von Baden zeigt das Kindermuseum historische und aktuelle Entwicklungen rund um das Kind. Die Exponate faszinieren nicht nur Kinder, sondern wecken auch bei Erwachsenen Erinnerungen an ihre Kindheit. Darüber hinaus bietet das Museum unzählige Möglichkeiten zum Entdecken, Ausprobieren und Spielen. In Sonder- und Weihnachtsausstellungen eröffnen sich unbekannte Welten der Kinderkultur.

Das Schweizer Kindermuseum dokumentiert die Entwicklung der Kindheit über die letzten 300 Jahre mit Spielzeug, schulischen Lehrmitteln, Kinderbüchern und vielem mehr. Es zeigt, wie Kinder in den verschiedenen Epochen gespielt, gelebt und gelernt haben. Auffallend sind der Wandel der Materialien und die zunehmend raffiniertere Technik, die in den Spielzeugen zur Anwendung kommt – sie folgen den Erfindungen in der Welt der Erwachsenen. Die Entwicklung der Kinderkultur regt zum Nachdenken an und stellt die Besucher vor die Frage: Was brauchen unsere Kinder auf dem Weg in die Zukunft?

Sonder- und Weihnachtsausstellungen
Pro Jahr zeigt das Museum eine Sonderausstellung und eine Weihnachtsausstellung. Beide Anlässe vermitteln Wissen über Objekte und Texte, laden zum Experimentieren ein und sind Plattform für Führungen und andere Aktivitäten. Eine Besonderheit ist das sogenannte Hosensackmuseum: Hier können Kinder eigene Sammlungen ausstellen.

Führungen, Aktivitäten und Ferienkurse
Das Kindermuseum bietet Führungen für Schulklassen, Kinder- und Erwachsenengruppen zu den aktuellen Sonderausstellungen und zu folgenden Themen an: Spiel und Spielzeug im Wandel, Kids today im Brennpunkt, 300 Jahre Kinderkultur – das Entdecken der Welt, Erziehung, Bildung. In Verbindung mit einer Führung organisiert das Museum auf Anfrage auch gern einen Apéro. In der Museumswerkstatt finden von Oktober bis April an den Wochenenden vielfältige Aktivitäten statt: Dampfmaschinen und Eisenbahnen aus Blech werden vorgeführt, der Drechsler zeigt seine Handwerkskunst, die neusten Spiele werden präsentiert, beim Basteln, Malen und Verzieren schaffen die Kinder eigene Werke, oder die Besucher vertiefen sich in ein Thema und machen eigene Erfahrungen. Zudem werden Ferienkurse angeboten. In den Sommermonaten findet das Theater im Park unter freiem Himmel und in den Wintermonaten das Märchen im Museum statt. Einmal im Jahr organisiert das Museum einen Kinderflohmarkt und alle zwei Jahre ein Solarmobil-Rennen.

Pioniergeist von Sonja und Roger Kaysel
Das Schweizer Kindermuseum nahm 1965 bis 1970 mit dem systematischen Aufbau einer kindheitsge-schichtlichen Studiensammlung seinen Anfang. Auf dieser Basis entwickelten die Initianten Sonja und Roger Kaysel das Konzept für ein lebendiges Kindermuseum, das 1985 dank der Gründung eines Fördervereins im städtischen «Haus zum Schwert» in Baden realisiert werden konnte. Eine grosszügige Schenkung ermöglichte im Jahr 2002 den Erwerb der Villa am Ländliweg 7 und erlaubte dem Museum den Einzug in ein eigenes Gebäude. Heute wird es von den Söhnen der Gründerfamilie, Daniel und Marcel Kaysel, geleitet.

Zeittafel
1983 Gründung des Vereins Schweizer Kindermuseum
1985 Eröffnung des Kindermuseums im «Haus zum Schwert» in Baden
1996 Stiftung Schweizer Kindermuseum wird gegründet
2002 Eröffnung des Kindermuseums am Ländliweg 7 in Baden
2004 Nominiert für den European Museum of the Year Award
2010 Kultureller Leuchtturm des Kantons Aargau
2015 Übertragung der Sammlung von den Initianten an die beiden Söhne

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14–17 Uhr
Sonntag 10–17 Uhr
Gruppenführungen jederzeit nach Vereinbarung

Eintrittspreise
Kinder CHF 4.–
Studenten/Lernende CHF 9.–
Erwachsene CHF 12.–

Gruppenführungen
Schulklassen CHF 150.–/200.–
Studenten/Lernende CHF 150.– + CHF 9.– pro Person
Erwachsene CHF 150.– + CHF 12.– pro Person