Das Kindermuseum befindet sich in einer Gründervilla aus dem Jahr 1896/97. Auf fünf Geschossen, in zwanzig Räumen wird Kinderkultur in ihren unterschiedlichsten Facetten gezeigt. Zwanzig «Wunderkammern» bieten Möglichkeiten zum Entdecken, Spielen und Ausprobieren.
Das Wissen um die eigene Geschichte ist für die Persönlichkeit des Kindes von grosser Bedeutung. Früher baute sich dieses über den Dialog zwischen den Generationen auf. Heute ist diese Verwurzelung gefährdet, es fehlen traditionelle Auslöser. Das Museum als «institutionalisiertes Estricherlebnis» fördert den Generationendialog.
Die Kindheit ist das Fundament für unsere Identität, die sich durch die Auseinandersetzung mit unserer physischen und sozialen Umwelt bildet. Dieser Vorgang verdient besonderes Augenmerk; die Persönlichkeit unserer Kinder zu stärken, ist deshalb eine Aufgabe von grösster Wichtigkeit.